Feindiagnostik
Detaillierte Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung von Wachstum, Organentwicklung und Plazenta.
Eine Schwangerschaft bringt viele Fragen mit sich. Mit moderner Ultraschalldiagnostik und ergänzenden Untersuchungen begleiten wir Sie zuverlässig durch diese besondere Zeit. Unser Ziel ist es, die Entwicklung Ihres Kindes sorgfältig zu beurteilen und Ihnen medizinische Sicherheit zu geben.
Wir arbeiten mit hochauflösenden Ultraschallgeräten der neuesten Generation (Voluson - Expert - 22 und E10-Geräte der Firma GE Medical Systems). Damit können wir die Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes detailgenau und absolut schonend erfassen.

Detaillierte Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung von Wachstum, Organentwicklung und Plazenta.
Nichtinvasiver Bluttest ab der 12. Schwangerschaftswoche zur Abklärung häufiger Trisomien.
Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie bei konkreter Fragestellung oder auffälligen Vorbefunden.
Beurteilung der Durchblutung in mütterlichen und kindlichen Gefäßen.
Keine passenden Artikel gefunden.
Bereits in der 12. – 14. Schwangerschaftswoche lassen sich erste gute Kenntnisse über den abdominalen Ultraschall gewinnen, ob sich Ihr Baby ungestört entwickelt. Beurteilt wird die zeitgerechte Entwicklung von Armen, Beinen, Kopf, Gehirnstrukturen, Bauch, Harnblase und dem Herzen.
Bei guten Untersuchungsbedingungen lassen sich etwa 60-80 % schwerer fetaler Organfehlbildungen erkennen, schwere Herzfehlbildungen bis zu 80 %.
Besonders bei Mehrlingsschwangerschaften ist auch die Beurteilung der Eihäute und Placenta wichtig, um die leitliniengerechte weitere Entwicklungskontrolle zu planen.
In dieser Zeit können wir auch Ihr individuelles Risiko für die Präeklampsie erkennen und ggf. therapeutische Maßnahmen besprechen. Eine Präeklampsie (“Schwangerschaftsvergiftung“, “Gestose“) tritt bei etwa 2-5 % der Schwangerschaften auf und kann die Schwangerschaft für Mutter und Kind komplizieren. Hier ist es bedeutsam, bereits früh eine Risikoanalyse mit einzubeziehen!
Möchten Sie die frühe Feindiagnostik, inklusive Echokardiographie auf eigenen Wunsch durchführen lassen, erlauben wir uns, Ihnen 195,27 € in Rechnung zu stellen.
Zwischen 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen kann der Nacken bezüglich einer Flüssigkeitsansammlung zwischen Haut und Weichteilgewebe untersucht werden. Damit kann beurteilt werden, ob ein erhöhtes Risiko für die drei am häufigsten vorkommenden Chromosomenstörungen, wie Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau-Syndrom), vorliegt. Die Entdeckungsrate liegt bei etwa 80%, bei Kombination mit einer Hormonanalyse (PAPP-A und ß-HCG) bei 90%.
Da die Untersuchung keine Kassenleistung ist, erlauben wir uns, Ihnen 135,82 € in Rechnung zu stellen.
Gemäß der Inhaltsanforderungen der DEGUM an die weiterführende differenzierte Ultraschalluntersuchung in der pränatalen Diagnostik führen wir diese Untersuchung im Zeitraum von 19+0 bis 23+6 Schwangerschaftswochen durch.
Dabei lassen sich eine Vielzahl fetaler Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen ausschließen. Andererseits können betroffene Eltern umfänglich beraten oder ggf. in einem speziellen Zentrum vorgestellt werden. Dies gibt Ihnen größtmögliche Sicherheit und kann Sie als werdende Eltern beruhigen.
Der Ultraschall umfasst die genaue Beurteilung der zeitgerechten fetalen Entwicklung der Organe inklusive des Herzens, der Fruchtwassermenge, der Lage der Plazenta. Mittels der dopplersonographischen Untersuchung mütterlicher Gefäße bekommen wir Kenntnisse über die Funktion der Plazenta bzw. können mögliche besondere Risiken für den Schwangerschaftsverlauf einschätzen.
Möchten Sie die Feindiagnostik, inklusive Echokardiographie auf eigenen Wunsch durchführen lassen, erlauben wir uns, Ihnen 195,27 € in Rechnung zu stellen.
Die Beurteilung des fetalen Herzens wird üblicherweise im Rahmen der Feindiagnostik durchgeführt. Mit Hilfe zusätzlicher spezieller Ultraschalltechniken lassen sich ca. 85% der angeborenen Herzfehler erkennen. Es werden die Größe, Form, Lage, Herzklappen sowie Herzgefäße beurteilt. Eine frühzeitige Diagnosestellung kann für Sie die weitere Führung in der Schwangerschaft und Geburt optimieren.
Mittels der dopplersonographischen Untersuchung fetaler und mütterlicher Gefäße lassen sich besondere Risiken im Rahmen des fetalen Wachstums erkennen und ggf. therapeutische Schritte einleiten.
In bestimmten Fällen beraten wir Sie zu weiterführenden genetischen Untersuchungen. Dabei wird Gewebe aus der Plazenta (Chorionzottenbiopsie) oder als Fruchtwasser (Amniozentese) gewonnen. Unter Ultraschallsicht wird eine feine Nadel über den Bauch in die Plazenta (Chorionzottenbiopsie) oder in die Fruchthöhle (Fruchtwasserpunktion) eingeführt und entsprechend Plazentagewebe bzw. Fruchtwasser entnommen. Dieses wird dann in ein kooperierendes genetisches Labor versendet. Bis zum Zeitpunkt der endgültigen Chromosomenanalyse sind etwa 14 Tage abzuwarten. Ein vorläufiges Ergebnis auf Trisomie 21/18/13 und Turner Syndrom (FISH-Schnelltest – nur selbstzahlend möglich) liegt nach etwa 2-3 Tagen vor.
Wenn Sie möchten, können wir Ihnen gerne Bilder von Ihrem Baby auf einem USB-Stick aufspielen, in einigen Fällen auch per e-Mail versenden. Bitte informieren Sie sich diesbezüglich bei der Terminvergabe.
Bitte bringen Sie dann einen USB-Stick 3.0 in ungeöffneter Originalverpackung mit.
Bei Wunsch steht Ihnen ein nichtinvasives Verfahren zur Chromosomenanalyse mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen zur Verfügung. Dieser Test ist ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich und erfolgt über eine Blutentnahme. Üblicherweise führen wir den Bluttest im Rahmen des Ersttrimester-Screenings oder Feindiagnostik (inklusive der individuellen genetischen Beratung) durch. Der Bluttest dient der Erkennung einer Trisomie 21, 13 und 18 mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von 99% bzw. 97% und ist als ein Screening-Test mit höchster Zuverlässigkeit zu bewerten. Das Testverfahren erkennt keine anderen Chromosomenstörungen oder balancierte Chromosomenstörungen.
Wir erklären, was im Ultraschall oder in Vorbefunden aufgefallen ist und welche Bedeutung das haben kann.
Gemeinsam klären wir, ob NIPT, Doppler, Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese medizinisch sinnvoll sind.
Chorionzottenbiopsie oder Amniocentese erfolgen unter Ultraschallsicht, bei der eine sehr feine Nadel durch die Bauchdecke geführt wird.
Sobald Ergebnisse vorliegen, besprechen wir die Befunde persönlich und verständlich mit Ihnen.
Die Untersuchung erfolgt über die Bauchdecke und ist für Ihr Baby unschädlich.
Der Test erkennt Trisomie 21, 13 und 18 mit hoher Sicherheit, ersetzt aber nicht jede genetische Diagnostik.
Die Chromosomenanalyse dauert meist etwa 14 Tage; ein FISH-Schnelltest kann vorläufige Ergebnisse nach 2 bis 3 Tagen liefern.
Es erwartet Sie ein hochspezialisiertes Team, das über jahrelange Erfahrung im Bereich der Ultraschalldiagnostik verfügt. Durch regelmäßige Teilnahme an wissenschaftlichen Fortbildungen und ständige Anpassung an technische Neuerungen, können wir Ihnen eine fachlich kompetente Versorgung anbieten.
